Heilpädagogische Frühförderung

Die ersten Lebensjahre Ihres Kindes sind entscheidend für seine gesamte weitere Entwicklung. Auffälligkeiten in der Entwicklung Ihres Kindes sollten ernstgenommen werden. Je früher die unterstützende Förderung einsetzt, desto größer ist die Chance für Ihr Kind, sich seinen Fähigkeiten entsprechend bestmöglich zu entwickeln.

 Wer benötigt heilpädagogische Frühförderung ?

  • Kinder, deren Entwicklung verzögert ist, z.B. Kinder, die nicht oder nur wenig sprechen;
  • Kinder, die sich nicht altersgemäß bewegen; Kinder, die wenig Interesse am Spiel zeigen.
  • Kinder, die in ihrer Wahrnehmung (Sinne) beeinträchtigt sind.
  • Kinder mit Behinderungen (körperlich, geistig, seelisch oder mehrfachbehindert)
  • Kinder mit einer drohenden Behinderung, z.B. Frühchen oder andere Risikokinder 

Was ist heilpädagogische Frühförderung ?

Heilpädagogische Frühförderung ist eine Maßnahme der Eingliederungshilfe für Kinder nach §53 SGB XII und §§ 30,55 und 56 SGB IX. Sie beinhaltet Beratung und Hilfe für Kinder von 0 bis 6 Jahren und deren Bezugspersonen. Die Hilfe ist maßgeschneidert und flexibel.

Unter Einbeziehen des gesamten Lebensumfelds des Kindes findet die Hilfe dort statt, wo das Kind sie benötigt, um seine individuellen Stärken zu entwickeln und seine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu sichern. Das kann zu Hause sein oder im Kindergarten, manchmal auch im Motorik-Raum der Leni.

Sie als Eltern sind die Experten für Ihr Kind, wir stärken Ihre Kompetenzen und unterstützen Sie

  • Bei der Kontaktaufnahme zu anderen Angeboten der Frühen Hilfen
  • Bei der Auswahl und Koordination zusätzlicher Hilfen, Therapien

 Ggf. findet eine Vernetzung und Zusammenarbeit mit Therapeuten, Ärzten, Kindergarten statt.

Die Förderung setzt bei den Stärken Ihres Kindes an und geschieht ganzheitlich durch das Spiel als wesentliche Form des kindlichen Lernens in den Entwicklungsbereichen:

  • Wahrnehmung
  • Grob-, Fein- und Mundmotorik
  • Sprache und Kommunikation
  • Kognitive Fähigkeiten
  • Spielentwicklung
  • Sozialverhalten
  • Emotionalität

Was passiert, wenn Sie Hilfe für sich und Ihr Kind suchen?

  • Sie rufen uns an.
  • Sie werden von einer Mitarbeiterin der LeNi zu Hause aufgesucht und es findet eine umfangreiche Erstberatung statt. Manchmal findet das 1. Treffen auch im Kindergarten statt.
  • Gemeinsam wird darauf geschaut, welche Probleme vorliegen und welche Hilfen in der Umgebung zur Lösung zur Verfügung stehen.

Reichen die vorhandenen Hilfen nicht aus, können Sie für Ihr Kind einen Antrag auf Eingliederungshilfe beim Kreis Nordfriesland stellen und Sie stellen Ihr Kind im Gesundheitsamt vor.

 

Wen können Sie fragen?

Bärbel Wetischka, Dipl.-Päd.                 04661/9014090

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